Persönlichkeit

Manchmal könnte man eine Wunderlampe gebrauchen – guter Rat muss kein Luxus sein

10. Mai 2026
5 Min. Lesezeit
Stephen Peters
Manchmal könnte man eine Wunderlampe gebrauchen – guter Rat muss kein Luxus sein - Illustration zum Thema Persönlichkeit

Guter Rat ist teuer – das stimmt. Aber manchmal gibt es Momente, in denen du dir etwas aussuchen darfst. Stephen Peters teilt, warum er kein Dschinni ist, aber trotzdem echte Karriere-Wünsche erfüllt.

Manchmal könnte man eine Wunderlampe gebrauchen.

Denn im Normalfall ist guter Rat teuer. Sehr teuer sogar. Wer einen erfahrenen Recruiter, einen Karrierecoach oder einen echten Insider fragt, zahlt dafür. Zu Recht, denn echtes Wissen hat seinen Preis.

Ich bin zwar kein Dschinni – aber ich möchte euch heute trotzdem die Möglichkeit geben, euch etwas auszusuchen.

Was steckt hinter dieser Einladung?

In über zwei Jahrzehnten im Recruiting habe ich Tausende Bewerbungen gesehen. Ich weiß, was funktioniert. Ich weiß, was sofort im Papierkorb landet. Und ich weiß, was den Unterschied macht zwischen einem Menschen, der begeistert – und einem, der einfach nicht sichtbar wird.

Dieses Wissen teile ich normalerweise in teuren 1:1-Coachings oder exklusiven Workshops. Aber manchmal gibt es Momente, in denen man etwas zurückgeben möchte.

Was wärst du dir wert?

Das ist keine rhetorische Frage. Sie ist der Kern von allem, was ich tue. Denn die meisten Menschen unterschätzen ihren eigenen Marktwert massiv. Sie bewerben sich zu weit unter dem, was sie verdienen würden. Sie stellen sich in Gesprächen kleiner dar, als sie sind. Sie warten, bis jemand ihre Qualitäten entdeckt – anstatt sie sichtbar zu machen.

Die Wunderlampe gibt es nicht. Aber es gibt Tools, Methoden und Perspektivwechsel, die sich wie Magie anfühlen.

Was wirklich hilft – und warum du nicht warten solltest

Guter Rat kommt selten zum richtigen Zeitpunkt von alleine. Wer auf den perfekten Moment wartet, wartet oft zu lange. Der Stellenmarkt verändert sich schnell. KI übernimmt Aufgaben. Unternehmen strukturieren um. Wer in dieser Dynamik nicht aktiv an seiner Positionierung arbeitet, wird zum Passagier statt zum Steuermann seiner Karriere.

Das Bewerbungs-Code-Training ist genau dafür gemacht: Nicht warten, bis jemand dich entdeckt – sondern lernen, wie du dich so positionierst, dass du nicht übersehen werden kannst.

Was du mitnehmen kannst

1. Sichtbarkeit ist keine Glückssache – sie ist eine Technik.

2. Dein Lebenslauf ist dein Verkaufsargument – nicht deine Autobiografie.

3. Recruiter haben 6–10 Sekunden für den ersten Scan. Nutze sie.

4. LinkedIn ist kein Netzwerk für Passive – es ist eine aktive Bühne.

5. Wer die Sprache der Entscheider spricht, landet auf dem Tisch – nicht im Papierkorb.

Dieser Artikel basiert auf einem LinkedIn-Beitrag von Stephen Peters (Stepters Consulting). Den Originalbeitrag findest du direkt auf LinkedIn.

Stephen Peters

Leiter Akademie

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